Privatpilotenschein PPL JAR-FCL

Privatpilotenschein

Auf dieser Seite soll es nicht einfach um das Hervorbeten von Informationen gehen wie man den Privatpilotenschein erwerben kann – dann kannst Du auch einfach den Eintrag bei Wikipedia lesen – sondern um Erfahrungen und Tipps welche Wege möglich sind.

Erst einmal geht es eigentlich darum, wieviel Geld du hast. Wenn du genug hast, dann empfehle ich Dir einfach bei einer Flugschule in der Nähe den PPL (A) nach JAR-FCL zu machen. Auf der (wenn auch schlechten) Webseite der MFA Munich Flight Academy gibt es hier zu einige Infos – diese erwähne ich, da ich hier bei einem Informationstag war und auch eine Probestunde absolviert habe. Sie waren sehr freundlich und so einen Tag der offenen Tür kann ich bei der Ortsansässigen Flugschule nur empfehlen.

Wie in meinen Blogeinträgen beschrieben, ist es das beste sich von möglichst vielen Flugschulen und Vereinen aus der Umgebung Angebote einzuholen – auf den Webseiten ist meist nicht wirklich ersichtlich, wieviel das Ganze am Ende kosten wird. Hier ist darauf zu achten, dass des öfteren Netto Preise für den PPL(A) angegeben werden – warum eigentlich?  Zumindest kann ich sagen, dass man min. 3.000€ auf dem Sparbuch liegen haben sollte, um die ersten Monate bezahlen zu können (in einem Verein), schon das Tauglichkeitszeugnis und diverse andere Kosten die am Anfang auf den angehenden Privatpiloten zukommen (Anmeldung im Verein – bei mir 150€, Ausbildungspauschale – bei mir 400€ etc.) sind halt nicht ohne. Im Winter hat man übrigens meist wenig kosten (bis auf den Vereinsbeitrag – bei mir 40€/Monat), dann sollte man aber das Weihnachtsgeld gleich wieder auf das Sparbuch packen um im Frühling die Flugstunden auch wieder bezahlen zu können 🙂

Tja, meist hat man aber nicht genug Geld für den Privatpilotenschein zur Verfügung – was dann?

Ein Weg der doch länger braucht, aber definitiv möglich ist, wäre über einen Segelflugverein. Hier kann man den GPL (Segelflugschein) erwerben und dann meist (da ein Ultraleichtflugzeug normalerweise zum F-Schlepp vorhanden ist) auch den SPL oder sogar LAPL(A) erwerben – damit kann man dann schon mal recht ansehnliche Flieger fliegen:

Ultraleichtflugzeug Remos G3-Mirage auf dem Flugplatz Rerik EDCR

Ultraleichtflugzeug Remos G3-Mirage auf dem Flugplatz Rerik EDCR

Damit kann man dann schon mal Erfahrung und Flugstunden sammeln – und dadurch wird die richtige PPL (A) nach JAR-FCL dann schon um einiges günstiger (zumindest war das mal so, es kann gut sein, dass sich mit den ganzen neuen EASA Regelungen das auch wieder geändert hat). Das wichtigste aber: man kann schon fliegen!

Mein Weg geht jetzt auf jeden Fall über ein VLA (nein das ist kein Schein sondern ein Flugzeug Typ), ein Very Light Aircraft. Darauf kann ich den ganz normalen PPL(A) machen, es kostet aber nur die Hälfte (100€/h). Allerdings muss man dafür Glück haben, einen Verein zu finden der ein solches Flugzeug hat – das hier ist jetzt mein Schulungsflugzeug:

AT 3 Flugzeug

Alternativen zum Privatpilotenschein

Ihr kennt andere Wege? Habt Erfahrungen mit Flugschulen in den USA? Dann schreibt ein Kommentar!

3 Comments

  1. Ich möchte schon seit Jahre einen PPL(A)(JAR-FCL) machen. möglichst in Schmoldow. Dieses Jahr habe ich nun Zeit dafür. Wer,wie teuer usw wäre über infos dankbar. habe eine telfn. vom Greifswalder Fliegerclub, da geht leider nie jemand ran.

  2. Hi Lennart,

    schöner Blog! Werde in den nächsten Monaten auch meinen PPL-A beginnen und bin gespannt, wie es bei dir weitergeht!

    Gruß aus München,
    Alex

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